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Bulgarien Artikel
Bulgarien (bulgarisch БългариÑ?) ist eine Republik in Südosteuropa. Es grenzt an Rumänien, Serbien, Mazedonien, Griechenland und die Türkei und liegt am Schwarzen Meer.
Buch-Tipp: Bulgarien Handbuch (Reise Know-How) Ein Helfer auf Reisen Diese Rezension schreibe ich gerade auf der Reise durch Bulgarien aus einem Internetcafe in Plovdiv. Das Reisehandbuch traegt den Titel zurecht, ist eben doch mehr als ein Reisefuehrer und dadurch sehr hilfreich. Man merkt, dass die Autoren und der Verlag versuchen, das Buch aktuell zu halten, auch wenn ich ab und zu schon erschrocken... | |
Die Parlamentswahlen am 17. Juni 2001 gewann überraschend mit 42,7 % der Stimmen die erst kurz zuvor gegründete "Nationale Bewegung Simeon der Zweite" NDSV um den ehemaligen König Simeon von Sachsen-Coburg-Gotha (Simeon Sakskoburggotski).
Wesentlichen Anteil an dem Erfolg hatte das Versprechen, innerhalb von 800 Tagen eine deutliche Verbesserung des Lebensstandards im verarmten Balkanland herbeizuführen.
Dazu sah er eine Erhöhung des Lohnniveaus und Steuersenkungen vor.
Außerdem spielte die Hoffnung eine Rolle, der ehemalige Zar Simeon II. könnte durch seine verwandtschaftlichen Beziehungen in ganz Europa dazu beitragen, ausländische Investoren nach Bulgarien zu holen.
Im Zuge der NATO-Osterweiterung wurde Bulgarien Mitglied der NATO.
Buch-Tipp: Der entfesselte Globus. Reportagen romantisch, kosmopolit, intelligent, informativ, multikulti, lesenwert! Die gut dreißig Texte in dem "Entfesselten Globus" stammen aus den zurückliegenden Jahren, ohne Plan geht es von einer Zeit zur anderen, mal früher, mal später, mal heute. Thematisch gibt es ähnliche Wechsel. Mal schreibt Trojanow von seiner Kindheit in Kenia, dann von Russen,... |
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Hauptartikel: Bezirke in Bulgarien
Bulgarien ist ein Zentralstaat, welcher in 28 Verwaltungsbezirke (ОблаÑ?Ñ‚) gegliedert ist.== Geographie ==
Bulgarien wird durch den Balkan (Стара Планина = Altes Gebirge) in die nördlich gelegene Donauebene und die Thrakische Niederung in dem Süden geteilt.
Im Südwesten erheben sich die Rhodopen mit Pirin und Rila-Gebirge. In letzterem befindet sich mit dem Musala (2925 m) die höchste Erhebung Bulgariens und der Balkan-Halbinsel.
Im Osten grenzt Bulgarien an das Schwarze Meer.
Die wichtigsten Flüsse sind Donau (Grenze zu Rumänien), Mariza , Mesta , Struma, Iskar und Jantra .
Bulgarien ist geprägt von gemäßigtem Kontinentalklima mit Schwarzmeereinfluss in dem Osten und mediterranen Einflüssen in dem Süden.
Die mittleren Temperaturen betragen -2° bis 2° in dem Januar (um -10° in dem Gebirge) und 19° bis 25° in dem Juli (um 10° in dem Gebirge). In dem Jahresschnitt fällt 450-600 mm Niederschlag (bis 1300 mm in dem Gebirge.)
Siehe auch: Dobrudscha
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Hauptartikel: Wirtschaft Bulgariens
Der folgende Abschnitt ist eigentlich zu lang. Kann ihn jemand zusammenfassen und den Rest in den Hauptartikel verschieben?
Bulgarien gehört zu den Ländern, die als Agrarstaat in den RGW ("COMECON") eingetreten sind und die ihre Industrialisierung diesem in dem wesentlichen zu verdanken haben.
Das bedeutete die Steigerung der energie- und rohstoffintensiven Schwerindustrie, von denen einige Bereiche (Pharmazeutika, Maschinenbau, Elektronik) durchaus erfolgreich in den ehemaligen Märkten agierten.
Nach dem Wegfall des Marktes der Sowjetunion, zum am meisten Beziehungen bestanden, geriet die Wirtschaft in eine schwere Krise, aus der sie sich bis heute nicht erholt hat.
In den Jahren 1989 bis 1995 gingen die Realeinkommen um fast 70 % zurück, der Lebensstandard fiel um 40 %.
Das Sozialsystem, insbesondere das System der Kranken- und Rentenversicherungen, brach weitgehend zusammen. Die sozialistische Regierung unter Schan Videnov schaffte hier keine Abhilfe, sondern bediente eher die Interessen der ehemaligen Nomenklatura: Die ehemaligen Direktoren der staatseigenen Betriebe wurden schnell zu Millionären.
Im Frühling 1996 kam es infolge der hohen Staatsverschuldung zu einer schweren Wirtschaftskrise.
Banken brachen praktisch über Nacht zusammen, der Staat geriet in Zahlungsschwierigkeiten gegenüber seinen ausländischen Kreditgebern. In der Hoffnung auf Unterstützung von Weltbank und IWF verabschiedete die sozialistische Regierung ein Strukturprogramm.
134 marode Staatsbetriebe sollten geschlossen werden, durch Steuervergünstigungen versuchte man - vor allem ausländische - Investoren anzulocken. Doch die Privatisierung ging dem IWF zu langsam und er forderte als Bedingung für weitere Kredite die Einführung eines currency boards (Währungsrates) mit der Bindung des bulgarischen Lew an die D-Mark in dem Verhältnis 1:1.
Mit Wirkung vom 7.07 1997 wurden diese Bedingungen von der neuen konservativen Regierung erfüllt. So konnte das Land die notwendigen Kredite bekommen und ein Budget für das kommende Jahr verabschieden, hatte aber die Hoheit über die Staatsfinanzen an die internationalen Finanzinstitutionen abgegeben.
Denn die Einführung des currency boards bedeutet, dass die Regierung kein Budget ohne die Einwilligung des IWF verabschieden darf. Durch diese Maßnahmen konnte Bulgarien in dem internationalen Vergleich seine Wirtschaftsdaten bis 2 Tausend verbessern.
Das Haushaltsdefizit konnte auf ein % des BIP reduziert werden, das Bruttoinlandsprodukt stieg um 5%, die Inflationsrate hielt sich bei etwa 11 Prozent und die Arbeitslosigkeit stagnierte auf 18%.
Doch die Annäherung an den Weltmarkt wird bis jetzt nicht durch eine Ankurbelung der Wirtschaft, sondern durch eiserne Sparmaßnahmen erreicht. Für die nationale Wirtschaft und für die Bevölkerung haben Einsparungen und Verteuerungen in erster Linie negative Folgen.
Die ausländischen Investoren sind bis jetzt ausgeblieben, ein eigener unternehmerischer Mittelstand hat sich - nicht zuletzt aufgrund der hohen Zinspolitik - bis jetzt kaum entwickelt.
Seit 1997 hat Bulgarien eine negative Handelsbilanz.
Von der Bevölkerung kämpfen etwa 80 Prozent ums tägliche Überleben. Ein Durchschnittslohn reicht kaum für die Ernährung, die Haushaltseinkommen sinken bei steigenden Preisen für so essentielle Dinge wie Heizung, Wasser, Müllabfuhr. Die vom IWF geforderte Erhöhung der Energiepreise führte dazu, dass sich viele Haushalte von der Energieversorgung abmeldeten.
1999 waren 45 Prozent der Bevölkerung auf selbst hergestellte Nahrungsmittel angewiesen.
Die Bewegung vom Land in die Kleinstadt und von dort in die Großstadt kehrt sich darum heute um.
Die Krise der Wirtschaft zwingt zu einer neuen Subsistenzwirtschaft, häufig mit einfachsten Geräten wie Sichel und Pflug, da ca. wenige Dorfgemeinschaften genug Geld haben, um kollektiv einen Traktor anzuschaffen.
Der IWF sieht diese Situation als notwendige Übergangsphase und glaubt, dass Investitionenins - aufgrund von Arbeitslosigkeit und Schattenwirtschaft - chronisch unterfinanzierte Sozialsystem die Überwindung der Krise unmöglich machen würden. Er setzte Mindestlöhne fest, die unter dem Existenzminimum liegen und verbietet Investitionen in das Verwaltungssystem.
Im öffentlichen Dienst wurden ein Achtel der Stellen gestrichen.
Die Einschränkungen des Handlungsspielraums der Politiker durch den IWF steht in dem Widerspruch zu den Erwartungen der EU, die von ihren Beitrittsländern erwartet, dass sie eigenverantwortlich rechtsstaatliche und marktwirtschaftliche Systeme aufbauen. Sollten die Stabilisierungsmaßnahmen nicht bald greifen, fürchten Experten eine wirtschaftliche Abwärtsspirale mit ähnlichen Folgen wie in Argentinien.
Ein solcher wirtschaftlicher Zusammenbruch wäre eine Gefahr für die Stabilität der gesamten Balkan-Region.
Selbst der IWF, der zugeben musste, dass der Lew trotz der Fixierung an den Euro zwischen 22,1 und 28,7 % seines Wertes eingebüßt hat, denkt bereits über Ausstiegsstrategien aus dem currency board nach.
Er schlägt - analog zur Einführung des Dollar in manchen lateinamerikanischen Ländern - eine Euro-Einführung noch vor dem EU-Beitritt vor.
Dies wird allerdings von der Europäischen Zentralbank abgelehnt, die um die Stabilität des Euro fürchtet.
Der Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz plädierte für einen vorgezogenen EU-Beitritt Bulgariens.
Buch-Tipp: Grandhotel Bulgaria. Heimkehr in die Vergangenheit. ein sehr persönlich Portrait eines unbekannten Landes Bulgarien ist wahrscheinlich das Land des ehemaligen Ostblocks, das ich am wenigstens kenne. Die Autorin hat mir Bulgarien und seine Menschen näher gebracht - sie hat das auf eine sehr lockere und zudem sehr menschliche Art und Weise getan, trotz der ernsten Situation, die sie beschreibt. Man... |
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Hauptartikel: Verkehr in Bulgarien
Bulgarien ist ein wichtiges Transitland zwischen Mitteleuropa und dem Nahen Osten. Das Land besitzt ein dichtes Eisenbahn- und Straßennetz, die sich jedoch nicht überall in gutem Zustand befinden. Flughäfen befinden sich in Sofia, Plowdiw, Warna und Burgas, Seehäfen in den letztgenannten beiden Städten.
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85,7 % der Bevölkerung gehören der bulgarisch-orthodoxen Kirche an, 13,1 % sind Muslime. In ethnischer Hinsicht sind 83,5 % der Bevölkerung Bulgaren, 9,5 % Türken, 4,6 % Roma. 1,5 % der Einwohner Bulgariens setzen sich aus Russen, Armenier, Walachen und Griechen zusammen.
Der Urbanisierungsgrad beträgt 67 Prozent. (sämtliche Daten von der Volkszählung 2001)
siehe auch: Tschubritza
Buch-Tipp: Mission: London Alles in allem ein unterhaltsamer Roman, der so lustig ist, dass man am Ende weinen möchte Alek Popovs Roman "Mission: London" erscheint nun, 5 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung in Sofia und etliche Zeit nach Übersetzungen in das Englische, Französische, Ungarische und Serbische dank der Initiative des Residenz Verlags auch in deutscher Sprache.... |
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Die Bulgaren verfügen über eine große Tradition des Chorgesangs. Der staatliche Chor wurde durch einen eigenen Stil sehr erfolgreich, zahllose bulgarische Frauenchöre wie z.B. Angelite sind heute international bekannt.
Bekannte bulgarische Sänger sind u.a. Ari Leschnikow , der von 1928 bis zur Auflösung in den 30er Jahren den Comedian Harmonists als Tenor angehörte und der Opernsänger Boris Christow , der als einer der weltbesten Bassisten galt.
Bulgarien ist schon seit dem 13. und 14. Jahrhundert bekannt für seine Ikonenmalerei.
Die Vertreter der Malschule von Weliko Tarnowo überschritten die überlieferten Regeln der traditionellen Ikonenmalerei und schufen damit die bedeutendste eigenständige Schule der ostkirchlichen Kunst.
Mit der bulgarischen Wiedergeburt nachdem Ende der türkischen Besatzung entstanden überall in dem Land neue Kunstschulen. Die bekannteste ist die Kunstschule von Samokow .
Aus ihr gingen viele der Maler hervor, die die Bemalung der Kirche in dem Kloster Rila ausführten, unter ihnen Sacharij Sograph .
Bekannte Künstler der neueren Zeit sind Jules Pascin der 1885 in Vidin geboren wurde. Eigentlich hieß er Julius Pinkas. Da er lange Zeit in Frankreich verbrachte, wo er auch 1930 starb, wird er als bulgarisch-französischer Maler und Grafiker genannt.
Bekanntester lebender bulgarischer Künstler ist wohl Christo Jawaschew, der unter seinem Vornamen und zusammen mit seiner Frau Jeanne-Claude bekannt wurde. Er "verpackte" u.a. den Reichstag in Berlin und Pont Neuf in Paris
In Bulgarien hat auch das Puppentheater (nicht ca. für Kinder) eine lange Tradition.=== Sport ===
Ebenso wie in der Türkei gibt es eine große Traditition in dem Kraftsport (Ringen, Gewichtheben).
Die Wurzeln liegen in der Folklore, wo der "starke Mann" ein hohes Ansehen hat, aber auch in dem griechischen Erbe, das über Byzanz nach Bulgarien kam.
In den 1980ern wurde die türkische Minderheit diskrimininert, und türkische Namen wurden slawisiert, da die damalige, kommunistische Regierung für die Außenwirkung keine Sportler mit türkischen Namen duldete.
Siehe auch: Fußball in Bulgarien.
Buch-Tipp: Natürlicher Roman Eine Beschreibung zum Buch " Natürlicher Roman" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
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| Datum
| Name
| Deutscher Name
| Anmerkungen
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| 1. Januar
| Ð?ова година
| Neujahr |
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| 3. März
| Ден на ОÑ?вобождението на БългариÑ? от оÑ?манÑ?ко иго
| Tag der Befreiung von der türkischen Herrschaft
| 1878, Frieden von San Stefano
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| Великден
| Ostern |
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| 1. Mai
| Ден на труда
| Tag der Arbeit |
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| 6. Mai
| Гергьовден, Ден на храброÑ?тта и БългарÑ?ката армиÑ?
| Georgstag, Tag der Tapferkeit und der bulg. Armee
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| 24. Mai
| Ден на българÑ?ката проÑ?вета и култура и на Ñ?лавÑ?нÑ?ката пиÑ?меноÑ?Ñ‚
| Tag der bulgarischen Aufklärung und Kultur und der slawischen Literatur
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| 6. September
| Ден на Съединението на БългариÑ?
| Tag der Vereinigung Bulgariens | 1885 mit Ostrumelien
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| 22. September
| Ден на Ð?езавиÑ?имоÑ?тта на БългариÑ?
| Tag der Unabhängigkeit Bulgariens | 1908
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| 1. November
| Ден на народните будители - неприÑ?ÑŠÑ?твен за вÑ?ички учебни заведениÑ?
| Tag der nationalen Erweckung |
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| 24. Dezember
| Бъдни вечер
| Heiligabend |
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| 25./26. Dezember
| Коледа, РождеÑ?тво ХриÑ?тово
| Weihnachten, Geburt Christi |
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Buch-Tipp: Zirkus Bulgarien. Geschichten für eine Zigarettenlänge Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch " Zirkus Bulgarien. Geschichten für eine Zigarettenlänge". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet. |
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